FR 21.04.: HELENE BLUM & HARALD HAUGAARD BAND

Folk, Pop, Jazz (DK) /// Beginn: 20.00 Uhr Eröffnungsabend im Foyer der Kasseler Sparkasse, Wolfsschlucht 9

Eine glasklare, wohltönende Stimme und ein vielfach preisgekrönter Folkgeiger verzaubern mit Repertoire aus dem reichen traditionellen dänischen Folk-Erbe und Eigenkompositionen. Helene Blum & Harald Haugaard gehören zu Dänemarks meistbeschäftigten Tonkünstlern mit mehr als 500 Auftritten in den vergangenen fünf Jahren, davon die meisten im Ausland. Mit ihrer hervorragend aufeinander eingespielten Band zünden sie regelmäßig „musikalische Feuerwerke“.
Seit 15 Jahren zählt Harald Haugaard zu Dänemarks besten Musikern. Seine virtuose Geige verbindet spielerische Leichtigkeit mit einem farbsatten Klangreichtum. Seine Kompositionen sind zeitgenössisch, originell und in ihrer künstlerischen Ausführung tief in dänischer Musiktradition verwurzelt. Zwölfmal gewann er den Dänischen Musikpreis.
Helene Blum begeistert ihr Publikum in aller Welt mit ihrer beachtlich ausdrucksvollen und kristallklaren Stimme. Ihr im Januar 2017 erschienenes Album „Dråber af Tid“ (Droplets of Time) zeigt mehr denn je Helene Blums persönliche Handschrift und ihr vielseitiges Können. Beseelt vom Sound des traditionellen wie modernen nordischen Folk, flirtet Helene Blum auch mit dem Pop, öffnet sich dem Jazz, lässt sich von der Singer/Songwriter-Kunst beflügeln. Aus dem Überlieferten entwickelt sie ihre eigene künstlerische Vision – ein absolut zeitgemäßer, wahrhaftiger Sound.

Besetzung: Gesang, Geige:  Helene Blum / Geige:  Harald Haugaard / Violoncello: Kirstine Elise Pedersen / Gitarren:  Mikkel Grue / Kontrabass:  Tapani Varis / Schlagzeug:  Sune Rahbek

 

FR 21.04.: ALSARAH AND THE NUBATONES

East-African Retro-Pop (SD/FR/US/TG/AM) /// Beginn: 20.00 Uhr Eröffnungsabend im Foyer der Kasseler Sparkasse, Wolfsschlucht 9

Alsarah ist Sängerin, Songwriterin und Ethnomusikologin. Sie wurde in Khartum, der Hauptstadt des Sudan, geboren und verbrachte dort die ersten acht Jahre ihres Lebens, bevor sie mit ihrer Familie vor dem Regime ihres Heimatlandes in die Stadt Taiz im Jemen floh. Als dort 1994 ein Bürgerkrieg ausbrach, ging es weiter in die USA, wo Alsarah im Alter von zwölf Jahren mit ihrer Musikausbildung begann und sie nach vier Jahren Studium an der Wesleyan University mit einem Schwerpunkt in Ethnomusikologie abschloss.

Die Idee für ‚Alsarah and the Nubatones‘ entstand bei mehreren Dinner-Verabredungen von Alsarah mit Rami El Aasser, bei denen sie über Themen wie die nubische Musik, moderne Migrationsmuster, den kulturellen Austausch zwischen dem Sudan und Ägypten, einer gemeinsamen Liebe zu pentatonischen Klängen und gemeinsamen Migrationserfahrungen unterhielten. Zu diesen Treffen stießen der armenisch-US-amerikanische Oud-Spieler Haig Manouki und der in Frankreich geborene und im Togo aufgewachsene Bassist Mawuena Kodjvovi.

Seit ihrem ersten Konzert im Oktober 2011 hat die Band sowohl in den USA als auch international bei vielen bekannten Festivals gespielt und dabei gezeigt, dass Soulmusik alle kulturellen und sprachlichen Barrieren überwinden kann. Alsarah and the Nubatones‘ Sound wird als „East-African Retro Pop“ bezeichnet, der in der Musik des Sudan und Nubiens verwurzelt ist, aber gleichzeitig eine wunderbare Retro-Pop-Anmutung besitzt. Die Fragen „Was ist Heimat?“ und „Wie klingt sie?“ liegen allen Songs zugrunde.

Besetzung: Gesang, Texte, Melodien: Alsarah / Perkussion, Hintergrundgesang: Rami El Aasser / Oud, Ngoni : Brandon Terzic / Bass, Trompete: Mawuena Kodjovi / Kontrabass: Tapani Varis / Hintergrundgesang, zusätzliche Perkussion: Nahid