FR 28.04.: ROYAL STREET ORCHESTRA

Gewinner des Förder- RUTHs 2016 (RS/BA/GR/D) /// Beginn: 20.30 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof

Das Royal Street Orchestra besteht seit 2009 in unveränderter Besetzung und setzt sich aus neun Musikern mit verschiedensten musikalischen und demotischen Hintergründen zusammen: Ein Bosnier, ein Serbe; ein Grieche der Melodien der Türkei spielt; klassische, studierte, auto-didakte Musiker und selbsternannte Nichtmusiker. Und trotz dieser unterschiedlichen Lebenseinflüsse, agieren sie als eine, gemeinsam starke Stimme, die traditionelle Ton-, Takt-, und Lebensarten euro-orientalischer Tonkunst mit westlich geprägter Klubmusik auf nie dagewesene Weise miteinander verbindet, ohne dabei in Klischees zu verenden.

Eine Band, die keinerlei Grenzen kennt, auf Liebe und Respekt basiert und scheinbar im Konflikt stehende Musikrichtungen und Lebensentwürfe zu etwas ganz Neuem und Aufregendem verbindet. So beweist die Band, dass auch wenn viele das Gegenteil behaupten, es für Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Herkünfte, und religiöser Zugehörigkeit sehr wohl möglich ist, in Eintracht zu leben und zusammen etwas Wertvolles zu erschaffen, was größer ist als die Summe seiner Einzelteile.
Die für ihre furiosen Liveshows weit über die Grenzen der Heimat hinaus berühmte und mehrfach preisgekrönte Band – zuletzt im Jahr 2016 mit dem deutschen Weltmusikpreis der ARD und des Rudolstadtfestivals – präsentiert ein Live-Album (Live in Utopiastadt), wie es sie heutzutage nicht mehr gibt: Ohne Overdubs, ohne Editing, offenbart sich die Essenz eines RSO-Konzertes so nah und lebensecht, dass der Zuhörer sich im Konzertsaal wähnt und meint, die Band würde nur für ihn spielen.

Besetzung: Violine: Christopher Huber / Violoncello: Cornelius Thiem / Akkordeon: Dragan Burmazovic / Oud, Bouzuki: Nikolaos Rondelis / Gitarre: Christopher Esch, Dennis Soldin / Bass: Armin Alic / Perkussion: Max Klaas / Schlagzeug: Christian Mohrhenn